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Geschichte

In Robert Baravalle: "Burgen und Schlösser der Steiermark", Nachdruck von 1995, dem wichtigsten, umfassenden Buch über historische Steirische Bauten lässt sich eine dreiviertel Seite Text über den "Penkhof" finden - samt einem Nachdruck einer Darstellung des Hofs aus Vischers "Schlösserbuch" von 1681.

Der Hof wurde um das Jahr 1203 n.Chr. urkundlich erstmals erwähnt. Der Name des Hofes stammt von dem Gegendnamen "Penkhe", die ersten bekannten Besitzer hießen "Ponke".

Zur Zeit der Zeichnung in der Vischer-Topographie bestand der Hof - eher eine Wehranlage, später ein Schloss, aus einigen - und größeren Gebäuden - mehr als heute, wurde von einer Wehrmauer umgeben und umfasste wesentlich größeren.

Nach bewegter Geschichte kaufte Georg Christof Freiherr von Schätzl 1704 den "Penkhof", daraufhin wurde er "Schätzlschloss" genannt. Nach mehreren weiteren Besitzwechsel wurde das Gut unter Johann Adolf Fürst Schwarzenberg Ende des 18. Jahrhunderts zum Bauerngut, woher auch der heutige Vulgo-Name "Schlossbauer" stammen dürfte.

Die Schreibweisen "Penkhof" und "Penkhhof" wechseln in der Literatur, wir haben uns für den "Penkhhof", die Überschrift über die Zeichnung in der Vischer-Topographie, entschieden.

In den letzen 40 Jahren gehörte die Liegenschaft einer nicht-bäuerlichen Familie, die die Flächen an benachbarte Bauern verpachtet hatte und nur das Haupthaus, den Garten, das Stöckl als Garage und zum Teil die Scheune als Lagerstätte benutzte.

Im Juli 2007 haben wir die Liegenschaft erworben, die auch in den letzten Jahrzehnten geschrumpft. Rundum sind Siedlungshäuser entstanden, aber auf zwei Seiten schließen noch größere, landwirtschaftlich genutzte Wiesen an. So fügt sich der Hof angenehm in die ruhige, bäuerliche Umgebung und lässt doch keine Einsamkeit aufkommen.

Wir benützen gerne wieder den alten Namen "Penkhhof", klingt uns "Schlossbauer" doch zu hochgestochen für unsere Zukunftspläne mit den Pferden. Mit diesem Namen hat er auch seinen Weg ins Internet gefunden: www.penkhhof.at

Der Penkhhof