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Annabelle

Annabelle ist 10 Wochen alt

"Annabelle, ach Annabelle, Du bist so herrlich unkonventionell ..., machst meine heile Welt kaputt" (Zitat aus "Annabelle" von Reinhard Mey).

An dieses Lied musste ich denken, als ich Annabelle im Juni 2006 bekam. Ich wollte schon lange einen Hund, aber erst, wenn ich einen eigenen Hof hätte, damit er Platz und Auslauf hätte. Also nutzte ich mit Gerhard eines Tages die Gelegenheit, in der Nähe des Tierschutzvereins Wien zu sein um mich zu erkundigen, zu welchen Konditionen man irgendwann (!) zu einem jungen Hund kommen könnte. Natürlich nicht sofort .... Am Ende einer einstündigen Besichtigung fanden wir - im letzten Zimmer - Annabelle mit ca. 10 Wochen mit ihrer noch quirligeren Schwester. Annabelle war schon vergeben, und wir wollten ja wirklich keinen Hund mitnehmen,


Annabelle ist müde vom Spielen

aber sie wollte zu uns. Eine Stunde nach unserem Besuch rief die Betreuerin an, weil die neuen potentiellen Besitzer von Annabelle abgesagt hatten. Ich könne sie jetzt holen. Sofort ging leider (oder Gott-sei-Dank) nicht, ich war auf der Uni. Aber abends kaufte ich mir ein Buch über Welpen und las es in der Nacht aus. In der Früh holte ich Annabelle und fuhr direkt zum Tiergeschäft, um Futter, Halsband und Leine zu kaufen. Annabelle war bei mir in Perchtoldsdorf eingezogen.

Das erste Jahr hat sie in Perchtoldsdorf und zu Besuch in Reichenau beim "Oberfrauli" gelebt, viel Ball gespielt, Blacky besucht und geliebt (von dort wollte sie nie mit nach Hause) und die Hundeschule besucht.

Mit 1 1/2 Jahren ist sie mit mir auf den Penkhhof übersiedelt und sich recht schnell eingelebt.!


Annabelle im Portrait

Sie ist der Hofhund hier, kennt die Grenzen unserer Felder ziemlich genau (macht ihr Geschäft am liebsten ausserhalb) und spielt immer noch so gerne Ball. Er muss auch öfters als Ersatz fürs gemeinsame Spazierengehen herhalten, für das leider nicht mehr viel Zeit bleibt.

Als ausgesetzter Hund ist Annabelle sehr anhänglich und menschenbezogen, aber auch ziemlich eifersüchtig. Sooooo viele Pferde und dann auch noch zwei Katzen, die hin und wieder ins Haus dürfen! Fremde Hunde darf Frauli nicht einmal angreifen. Und dass Frauli wegfährt, mag sie gar nicht. Umso schöner ist es, wenn sie zurückkommt!